Die Erstellung der Videos, die Reisen zu legospezifischen Veranstaltungen, als das ist ein Hobby. Doch auch ein Hobby soll sich ab und an mal weiter entwickeln und so haben wir uns überlegt, das wir ab unserem zwei Jährigen Jubiläum am 14.07.2018 die Lego-Sets auch bewerten wollen.

Wir haben uns entschlossen, dies nach einem 5 Steine – System zu machen. 5 Steine sind dabei sehr gut, 1 Stein sehr schlecht, 0 Steine werden nicht vergeben.

Wie wir die Punkte vergeben, möchten wir hier einmal aufschlüsseln, damit das ein bisschen transparenter wird.

Preis

Der Preis wird als Preis pro Stein angesehen. Das heißt, der Gesamtpreis des Sets durch alle beinhalteten Elemente (bei Zeitschriften, zählt die Zeitschrift selber als ein Element).
Bei Gratissets wird der Mindesteinkaufswert durch die Anzahl der Elemente im Gratisset geteilt. Sollte es zusätzliche Give-Aways geben (z.B. beim monatlichen Minimodellbau, wird der Preis mit 0 Cent/Stein bewertet)

Um die Bewertung einordnen zu können, haben wir einen Mittelwert über 100 Lego-Sets gebildet, welche sich bereits in unserer Datenbank befinden. Der Mittelwert beläuft sich auf: 20,43 Cent/Element. Die Nachkommestellen werden auf- bzw. abgerundet.

Für die einzelnen Punkte ergeben sich die folgenden Preispannen:

1 Stein 2 Steine 3 Steine 4 Steine 5 Steine
>28 23-27 18-22 13-17 0-12

Bauphase

Diese Kategorie ist sehr subjektiv. Hier geht es darum, ob es Probleme beim Aufbauen gab. War das Bauen abwechslungsreich, gab es Bauabschnitte, die auf interessante Art und Weise gelöst wurden. Oder auch, ob die Bauanleitung gut zu erkennen und verstehen war.

Aussehen

Auch das Aussehen ist eher eine subjektive Kategorie. Wichtig ist uns dabei, dass es keine „toten“ Ecken gibt. Also das Modell in den vollen 360° gut aussieht und nicht irgendwo eine Seite ist, die man verstecken sollte. Auch ist wichtig, ob das Set mit vielen kleinen Details auswarten kann, die passend sind.

Innovation

Diese Kategorie ist relativ gut zu erklären. Wir gucken danach, ob es sich um den Nachbau eines bestehende Sets handelt (so wie z.B. die Tiefseeexpedition ja ein neu aufgelegtes Thema ist, oder auch viele Star Wars Sets in verschiedenen Versionen existieren).

Sollte es sich um ein neu aufgelegtes Set handeln, ist gucken wir, ob es signifikante Verbesserungen im Gegensatz zum Originalmodell gibt, oder ob es sich einfach nur um eine zweite Version handelt, die keine wirkliche Neuerung mit sich bringt.

Ist es ein gänzlich neues Set, untersuchen wir, ob das Set „zu Ende gedacht ist“, also ob es in sich schlüssig (bespielbar) ist und ob es einfach cool ist.

Kompatibilität/Ausstellungswert

Die Kompatibilität ist eine Kategorie, die sich ganz speziell auf unsere Lego-Stadt bezieht: Können wir das Set sinnvoll integrieren? Das ist natürlich bei z.B. Star Wars-Sets dann schon ein Problem, aber dafür haben wir den Ausstellungswert.

Der Ausstellungswert gilt auch für Sets, wie z.B. die Saturn V, die ja als Displaymodell gedacht ist (obwohl man mit ihr natürlich auch spielen kann). Dabei geht es uns dann vor allem darum, ob man das Set gut präsentieren kann, oder ob es dazu neigt unterzugehen.

Die Gesamt Steine-Zahl

In allen fünf Kategorien kann ein Set 5 Steine bekommen. Am Ende bilden wir dann darüber den Mittelwert und vergeben ein Endergebnis. Dabei runden wir wieder auf bzw ab.