Vergleich zwischen den Discovery Centren in Hamburg und Berlin

Vergleich zwischen den Discovery Centren in Hamburg und Berlin

Lesedauer 4 Minuten

Mittlerweile hatte ich nicht nur die Möglichkeit, das Lego Discovery Centre in Hamburg im normalen Betrieb zu erleben, sondern auch das Legoland Discovery Centre in Berlin im Rahmen eine AFOL-Abends.

Gleich mal vorne Weg: der Vergleich ist natürlich subjektiv und aus meiner erwachsenen Sicht. Außerdem war das Centre in Hamburg bei unserem Besuch ein paar wenige Monate alt, das Centre in Berlin wird nächstes Jahr 19 Jahre alt.

AFOL-Abende gibt´s übrigens natürlich auch in Hamburg.

Räumlichkeiten

Keine der Locations ist für das Centre extra gebaut, dennoch finde ich die Unterbringung in Berlin im Keller irgendwie bedrückend. Es gibt einem ein paar Bunker-Vibes und die zweite Ebene, die eine geringere Deckenhöhe hat als die untere Ebene trägt dazu irgendwie nochmal bei.

Miniland in Berlin

In Hamburg ist der Centre-Bereich auf einer Etage. Shop und Kassen sind im EG und man fährt mit einem Fahrstuhl nach oben, in der Berlin, kommt man aus dem EG, startet im U2, geht in U1, der Shop befindet sich wieder in U2. Ich weiß auch gar nicht, ob der Shop öffentlich zugänglich ist, wie in Hamburg, nehme ich aber an.

Miniland und Café in Hamburg

Hamburg ist von der Fläche her auch etwas großzügiger, man steht sich da nicht so im Weg, aber in beiden Centren gibt es genug Platz und Möglichkeiten, sich auch mal hinzusetzen und Pause zu machen.

Sauber und ordentlich sind beide Attraktionen, ebenfalls die Toiletten.

Attraktionen

Hamburg hat mit dem Imagination Express nur ein Fahrgeschäft, während Berlin zwei hat.

Dafür hat das Hamburger Centre mehr Bereiche in denen gebaut werden und ausprobiert werden kann. Das auch viel digitaler. Bei der Weltraum Mission baut man aus Bricks ein Raumschiff, mit welchem man auf einer digitalen Wand anschließend durch den Weltraum fliegt. So etwas fehlt in Berlin.

Bereich für die ganz Kleinen in Hamburg

Spielbereiche mit Rampen für Autos oder Tische mit verschiedenen Themen zu Ninjago und Co gibt es aber in beiden Centren ausreichend, genauso eine Duplo-Ecke.

Miniland

Der größte Unterschied liegt sicherlich in den Miniländern. Das liegt natürlich daran, dass vor allem Bauwerke der jeweiligen Stadt gezeigt werden, aber auch ein bisschen in der Ausgestaltung.

Bundestag, Berliner Mauer und Brandenburger Tor – offensichtlich in Berlin

Beide Centre haben fahrende Züge, Knopfdrücker, eine Tag-Nacht-Simulation und viele Kleinigkeiten zu entdecken.

Hamburg hatte ein wenig mehr Modelle, die keinen Hamburg-Bezug hatten.

Nachtszene in Hamburg

Vor allem aber ist das Hamburger Miniland in meinen Augen deutlich ausgeschmückter gestaltet. Mehr Figuren und Fahrzeuge erwecken das Miniland zum Leben. Das Miniland im Centre Berlin ist auch geschmückt, aber die Gebäude stehen hier irgendwie im Fokus, es fehlt an Leben in den Straßen.

Modellbau Workshop

Inhaltlich sind sich die Angebote sehr ähnlich. Es gibt Tips und Tricks und man wird zum Bauen angeleitet. Dazu gibt es eine Kamera und Monitore, sodass man gut verfolgen kann, was vorne passiert.

Master Model Builder Büro in Hamburg

In Hamburg gibt es für den Workshop-Bereich einen extra Raum, in Berlin ist dies ein abgetrennter Bereich am Eingang, das wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas seltsam, aber ist für die Atmosphäre am Ende unerheblich.

Spaß hat es in beiden Centren gemacht.

Café

Die Cafés sind wohl die Bereiche, die sich am ähnlichsten sind. Das betrifft nicht nur das Angebot an Snacks und Getränken, sondern auch Aufbau, Aussehen und Feeling.

Café in Hamburg

Die Frozen-Fanta war in beiden Cafés super, die Hot Dogs in Berlin waren normale Hot Dogs, nichts besonderes.

Und nu – wohin sollte man gehen?

So genau kann ich das gar nicht beantworten. In Hamburg war ich im normalen Betrieb, in Berlin während eines Events.

Für die Zielgruppe ist es glaube ich auch ziemlich egal, weil der Spielspaß und auch das Entdecken in beiden Centren gegeben ist. Ohne das Centre in Oberhausen selber besucht zu haben, vermute ich, dass das dort genauso ist.

Am Ende des Tages würde ich wohl empfehlen das Centre zu besuchen, welches am nächsten liegt oder am einfachsten zu erreichen ist. Wenn man nun exakt in der Mitte zwischen den Centren wohnt, dann würde ich wohl Hamburg empfehlen.

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