Leogland Disovery Centre Berlin

Leogland Disovery Centre Berlin

Lesedauer 5 Minuten

Im August habe ich das Lego Discovery Centre in Hamburg im normalen Betrieb besucht und nun stand ein Besuch des Legoland Discovery Centre Berlin im Rahmen eines AFOL-Abends auf dem Plan.

Die Discovery Centre

Die Legoland Discovery Centre (teilweise Lego Discovery Centre) sind Indoorspielplätze, angelehnt an die Attraktionen zu dem Spielwelten von Lego und auch Attraktionen aus den Legolandparks.

Aus Duplosteinen gebaute Giraffe: Das Maskottchen der Centre

Weltweit gibt es 35 dieser Centre, in Deutschland gibt es drei. Bis 2025 wurden sie von der Merlin Gruppe betrieben, zu denen bspw. auch die Legoland-Parks und andere Attraktionen weltweit gehören, aber Lego kaufte die Centre und somit soll nun die Lego Group wieder die Hand auf den Centren haben.

Lego oder Legoland – das ist hier die Frage

Tatsächlich ist es ein bisschen verwirrend, einige dieser Centre heißen Legoland Discovery Centre, andere heißen Lego Discovery Centre.

Lego Discovery Centre gibt es weltweit nur fünf: Hamburg, Brüssel, Atlanta, Boston und Washington DC.

Das Hamburger Centre eröffnete erst im letzten Jahr, da war die Übernahme durch die Lego Group natürlich längst Thema (wenn auch noch nicht öffentlich), sodass hier sicherlich auf das Branding geachtet wurde, um die Zugehörigkeit zu Lego und nicht zu Merlin zu achten.

Ob die anderen Centre umbenannt werden, kann ich nicht sagen, könnte aber sein.

Ausstattung in Berlin

Das Centre in Berlin ist mit seiner Eröffnung 2007 das älteste noch existierende Centre überhaupt. (Es gab mal eines in Duisburg, welches ebenfalls 2007 eröffnet wurde, es zog 2012 aber nach Oberhausen um)

Zehn Themenbereiche laden die Kinder zum Spielen und Erleben ein, ein Café und einen Shop gibt es außerdem auch.

Mit der „Drachenbahn“ und „Merlins Zauberschüler“ gibt es zwei kleine Fahrgeschäfte. Ein 4D-Kino mit Wind-, Licht- und Wassereffekten gibt es ebenfalls.

„Merlins Zauberschüler“ – Fahrgeschäft in Berlin

Im Ninjago-Design gibt es außerdem ein großes Klettergerüst durch das durchgeklettert werden kann.

Ansonsten sind zahlreiche Themenbereiche vorhanden, die zum Bauen und Ausprobieren einladen. Autos eine Rampe runterfahren lassen gehört genauso dazu, wie eine Duplo-Area für die Kleinsten.

Im Modellbauworkshop kann man angeleitet kleinere Dinge bauen.

Auf einer zweiten Etage befindet sich vor allem das Miniland, welches Miniaturbauten aus Berlin zeigt. Die Gebäude sehen super aus, allerdings finde ich die Szenarien sehr leer. Hier fehlen noch ein paar mehr Fahrzeuge und vor allem jede Menge Figuren, um mehr Leben in das ganze zu bringen.

Berlin im Miniland

Außerdem gibt es den Bereich „Fabrik“, in dem spielerisch (und wirklich sehr vereinfacht und spielerisch) gezeigt wird, wie Legosteine hergestellt werden. Als Andenken gibt es einen bedruckten Duplosammelstein (der übrigens in der Lego Fabrik im Legoland in Günzburg produziert wird).

Sammelstein aus der Fabrik im Centre Berlin

Das Café bietet eine kleine Auswahl an Snacks und Getränken, sodass man sich zwischendurch versorgen kann.

Der AFOL-Abend

Der AFOL-Abend (oder Erwachsenen Fan-Abend) findet einmal monatlich an einem Donnerstag von 18:30 bis 22 Uhr statt. Zutritt ist erst ab 18 Jahren, man ist also als erwachsene Gruppe wirklich unter sich. Das Publikum bei unserem Besuch war wild gemischt, von Freundesgruppen, über Pärchen bis zu einem Betriebsausflug war alles dabei.

Der Eintritt beträgt pro Person 30€, die Einnahmen dieses Abends wurden aber an eine Charity-Aktion eines Radio-Senders gespendet.

Instagrampost des Radiosenders zur Aktion im Legoland Discovery Centre. Quelle: Screenshot von Instagram

Da der Termin im Dezember lag, ging es thematisch natürlich um das Thema Weihnachten.

Nach dem Checkin geht man eine Wendeltreppe runter, denn das Berliner Centre liegt im Keller des Sony Center am Potsdamer Platz. Zur Begrüßung (und den ganzen Abend über) gab es Lebkuchen, Kekse, Glühwein und Punsch, man war also bestens versorgt.

Außerdem wurden Tokens verteilt, mit denen man sich einen Hot-Dog und ein Getränk im Café besorgen konnte. Sich dort etwas zusätzliches Kaufen ging natürlich auch.

Für den Abend war ein extra Programm zusammengestellt worden, welches beim Einlass verteilt wurde. Die Fahrgeschäfte hatten eine gewisse Zeit auf, der Fokus lag aber vor allem auf verschiedenen Stationen, an denen gebaut und kleine Challenges gemacht werden konnten.

Programm zur Adult Night. Scan des ausgeteilten Flyers.

Am Ende des Abends wurden diese mit kleinen (und auch großen Prämien, es gab einmal das Lego Gewächshaus (Set 21353)) Prämien ausgezeichnet, insgesamt eine runde Sache, die durchaus Spaß gemacht hat.

Das 4D-Kino zeigte eine Auswahl von Filmen aus dem normalen Programm und hatte als Highlight des Abends den Mythica-Film, den es sonst nur im Legoland zu sehen gibt.

Ankündigung des Mythica-Films im 4d Kino

Generell war der Abend mit den verschiedenen Programmpunkten gut gefüllt, sodass man seine Zeit gut nutzen konnte, am Ende hatte auch der Shop (natürlich) noch geöffnet und man konnte einkaufen.

Fazit

Als AFOL-Event hat sich der Ausflug total gelohnt. Wir hatten beide das Gefühl unser Geld „gut investiert“ zu haben. Die Aktionen haben Spaß gemacht, das Team war super drauf, hat uns gut angeleitet und eine schöne Atmosphäre geschaffen.

Ob sich ein zweiter AFOL-Abend im selben Centre lohnt glaube ich nicht unbedingt, man hat das Angebot mal gesehen und natürlich gibt es verschiedene Themen der Abende, aber das Centre bleibt ja am Ende dasselbe. Vielleicht mit ein paar Monaten oder Jahren Abstand nochmal.

Das Centre selber bietet für die kindliche Zielgruppe sicherlich eine Unmenge an Spiel und Spaß und ist dafür super ausgestattet, ich persönlich hätte mir mehr Leben im Miniland in Form von Figuren gewünscht.

Entweder läuft was wichtiges im Fernsehen, oder es fehlen Figuren.

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Ein Kommentar

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