Am 21.09.2017 startete The Lego Ninjago Movie in den Kinos und da es sich um einen Kinderfilm handelt, sind die Vorstellungen vor allem am Nachmittag.

So passierte es also, dass ich um 14:30 im Kinosaal saß. Mit mir zusammen 3 Eltern und 8 Kinder, welche ja die eigentliche Zielgruppe darstellen.

Meine Erwartungen an den Film waren eigentlich nicht so groß.
Ich kannte mich in der Ninjago-Szene überhaupt nicht aus. Bis auf ein Gratisset und ein paar Sammelkarten, welche einem City Heft beigelegen hatten, wusste ich nur grob den Hintergrund, den der freundliche Mitarbeiter auf der Spielwarenmesse in Nürnberg uns im Februar erzählt hatte: 5 Ninjas, welche verschiedene Elemente verkörpern kämnpfen gegen den Bösen, also ein typischer Kung-Fu-Plot.

Über die filmische Umsetzung dachte ich nicht so viel nach, da mit The Lego Movie und The Lego Batman Movie die Macher ja bewiesen hatten, dass sie sich in einer Welt aus bunten Plastiksteinen bewegen, mit der sie umgehen können.

Doch es kam anders:
Bereits nach ein paar Minuten war ich von der Umsetzung enttäuscht, da alle Elemente nicht aus Lego „gebaut“ sind. Und da die 5 Ninjas nunmal die 4 Elemente und das 5. Element „Grün“ (Also Pflanzen) verkörpern waren diese alle normal animiert und das nimmt dem Film unglaublich viel Charme.

Doch es gibt auch Positives zu sagen:
Ninjago City ist schön gestaltet und auch einige Legotypische Gags sind zu finden, so werden Raumschiffe, welche gebaut werden, z.B. mit Stickern direkt vom Bogen beklebt anstatt sie zu lackieren.

Zusammengefasst ist der Film nach den beiden Vorgängern jedoch eher eine Enttäuschung, hoffen wir, dass die Macher das mit The Lego Movie 2 besser machen.